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Kondome, Diaphragma und andere Barrieremethoden
Ein wesentlicher
Aspekt bei der Verwendung von Kondomen ist der Schutz vor Ansteckung
durch Geschlechtskrankheiten. Und seit Beginn der AIDS-Aufklärungskampagnen
ist seine Verwendung bei weiten Teilen der Bevölkerung
selbstverständlich geworden.
Wie von der Zeitschrift ÖKO-TEST immer wieder geprüft (zuletzt
in Heft 9/2001 veröffentlicht), ist die Sicherheit in den letzten
Jahren erfreulicherweise immer besser geworden und auch das Gesundheitsrisiko
durch bedenkliche samentötende Substanzen und andere Zusatzstoffe wurde
minimiert.
Problematisch können sie für Menschen mit Latex-Allergie sein,
aber hier gibt es Alternativen aus Polyurethan. Auch gibt es extra-starke
und reißfestere Produkte für den Analverkehr.
Das Frauenkondom hat sich nicht durchgesetzt, weil es sehr stark knistert
und „etwas Gewöhnung braucht“.
Für Paare, welche die Anwendung des Kondoms als unangenehme Unterbrechung
erleben, ist das Scheiden-Diaphragma eine mögliche Alternative, da
es bereits zwei Stunden vor dem Verkehr in die Scheide eingeführt werden
kann. Die individuell richtige Diaphragmagröße sollte durch
eine ärztliche Untersuchung ermittelt werden.
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